[Bilderupdate] - Indisposable Concept

1 Roll of Film, 1 Week, 24 Moments - Das ist das Indisposable Concept
. Man kauft sich eine Einwegkamera und hat dann eine Woche lang Zeit, diese zu füllen und mit diesen Momentaufnahmen anderen Menschen einen kleinen Einblick in das eigene Leben zu gewähren. Ist die Kamera voll, schickt man sie an Stu, den Gründer der Aktion. Dieser entwickelt dann den Film für einen und stellt die Bilder auf www.indisposableconcept.com sowie auf Instagram und Facebook. So werden zum einen gleichgesinnte Fotografen zusammengebracht, zum anderen wird so der Bekanntheitsgrad der ganzen Sache gesteigert.

Ich selber bin auf Instagram an das Projekt gelangt und dachte mir, die Woche Brisbane, in der wir zum Future Music Festival gehen würden, sei doch perfekt geeignet, um eine Rolle Film mit 24 schönen kleinen oder großen Momenten zu füllen. Aus den 24 wurden 39, da man beim Billighändler meines Vertrauens (Big W, einem Kaufhaus, in dem es von Yogamatten über Kochtöpfe und Kinderschminke bis hin zu, ja, Einwegkameras alles gibt) eine Kamera mit 27 + 12 Bildern für den selben Preis bekam, wie eine Kamera mit 24 Bildern. Der Backpackerzigeunerinstinkt schlägt da natürlich aus und so holt man sich das Produkt, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis besser ist. Auch hat es mit den 7 Tagen nicht so ganz geklappt, aber die 24 Bilder/1 Woche-Sache ist sowieso eher Richtlinie denn Regel (klar soweit?).

Ich hatte eine tolle Zeit, nachzulesen ist das ganze ja im letzten Blogeintrag des Herren Schreiberlings. Aber auch das Gefühl, stets mit einer Kamera in der Hosentasche herumzulaufen und das ewige Aufmerksamsein, dass einem ja kein feines Bildmotiv entgehe, waren eine gute Sache. Diese 8 Tage waren eine schöne Erfahrung und sicherlich war es nicht das letzte Mal, dass ich mir eine Wegwerfkamera zum einwöchigen Begleiter erkläre. Es schwirren schon Projektideen für langfristigeres als 168 Stunden im Schädel herum.

Aber nun genug des Gelabers! Es folgt: ein Augenschmaus





Brisbanes Southbank: das Kulturzentrum der 4. größten Stadt Australiens.









Australisches Gestrüpp










Ein grinsendes Georg in freier Wildbahn. Sichtungen häufen sich in den letzten 6 Monaten.









Suburban - hihi










Die GoMA (Gallery of Modern Arts) Brisbane. Beeindruckende Kunst, die Galerie hat mir bisher am meisten gefallen.







Da war es auch schon Zeit für das Future Music Festival. Hier die sehr enttäuschenden Stafford Brothers mit Timmy Trumpet im Gepäck. Nicht empfehlenswert.








Doch es wurde besser und besser, bis wir schließlich vor Paul Kalkbrenner standen und 1 1/2 Stunden pure Ekstase erleben durften. Für mich war es das dritte mal, dass ich Herr Paule sehen durfte, für Georg das glorreiche erste Mal.








So viel zum Thema Ekstase. Ich betone es erneut: wir nehmen keine Drogen, sind von Natur aus auf unserem Trip und haben Spaß daran. Kurz nach einem guten Set von Adventure Club.













So viel zum Thema Ekstase. Aber 9 Stunden Tanzen fordern ihren Tribut. Ein Tag des Nichtstuns folgte.












Im Bett liegen und nichts tun, respektive free WiFi ausnutzen.








Die Zeit in Brisbane war vorbei - auf nach Byron Bay. Reim gemacht, hamma glacht. Die Klopapierrolle ist stetiger Begleiter auf unseren Autofahrten.








Byron Bay. Eine Stadt des Meers, der Surfer, Hippies, schönen Menschen. Schöne Menschen, schöne Natur, ein Ort zum Bleiben. 2 Tage soll das heißen. 












2 Tage soll heißen: zu kurz! Byron Bay. Ein Ort zum Wiederkommen.








Ein bisschen WTF zum Schluss. Man weiß nicht, was hier geschah, ich dachte, Mehrfachbelichtungen sind nicht möglich mit Einwegkameras. Wieder was gelernt.






Ich traf nur eine kleine Auswahl, die anderen Bilder fand ich nicht Bilderupdate-Würdig oder anderen Bildern zu ähnlich. Ich denke, keiner unserer fleißigen Leser braucht 6 Bilder des Byron Bay'schen Meeres. Ich war einfach viel zu hingerissen von diesem Ort. Ein Paradies auf Erden.

Das war es auch schon für diese Ausgabe. Ein leises Oooooh der Enttäuschung bitte.
Aufs nächste Mal, hautarain!

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