Romance Dawn


Die Tage, sie vergingen im Fluge auf der Hidden Farm,
welche in kürzester Zeit zu einer Art Heimat mit geregeltem Alltag inklusive Mahlzeiten mit etablierter Sitzordnung, fester Aufstehzeiten, Fersehabenden mit der in Melbourne spielenden Serie „Offspring“, Haustieren, Musikinstrumenten, tiefgründigen Gesprächen, ununterbrochenem Essensnachschub, selbstverständlicher Arbeitsteilung (Leon: Rasenmäher, Georg: Motorsense) avancierte.
Doch die drei Wochen hier wurden außer durch Arbeit, Essen, Selbstfindung, Chillerei, Schlafen und dem normalen Farmalltag auch noch von einigen besonderen Erlebnissen geprägt.
So besuchten wir ein lokales kleines feines Bluesfestival und wurden mit zahlreichen Künstlerfreunden bekannt gemacht, darunter die Band Sweets.
Richtig in die Melbourner arty scene konnte ich, Leon war krank, bei einem Hauskonzert der Band Max Ryan & Where Were You at Lunch eintauchen, wo ich auf lauter Hipster, Althippies, Musiker, Poeten, Kunststudenten (Ja tatsächlich nicht in einer Kategorie mit Hipstern hier aufgeführt), organisches und veganes Essen, Kuschelatmosphäre und natürlich die Musik selber traf.
Am beeindruckendsten aber, war wohl unser ExpeditionsTRIP auf einem Schrottplatz, zu dem wir keine näheren Angaben machen dürfen. Dieser glich einem Trashwunderland wie ich es mir in wildesten Fattyandthebracefacestrashpunkvisionen nicht wundervoller hätte vorstellen können. Wir machten Bekanntschaft mit weißen Rössern und orangen Robotern, ironisch dystopischen und antikapitalistischen Szenerien.

You don't need to take drugs for a trippy adventure.
You just have to find the right places.

Jedenfalls ist es nun soweit.




Keine Kommentare: