Bilderupdate III


Hidden Farm. Noch nie war ich an einem Ort, an dem ich in so kurzer Zeit so gute Bilder gemacht habe. Es kommen die Ruhe, die ich hier nach getaner Arbeit verspüre, die unfassbare Schönheit der Natur und einfach die Zeit zusammen, die ich hier habe, um durch die Gegend zu schlendern, nach Motiven Ausschau zu halten oder mich eine Stunde still auf einen Fleck zu setzen, auf den perfekten Moment für das perfekte Foto zu warten.




Es gibt tausend Richtungen, in die ich laufen kann, tausend unterschiedliche Gebiete, tausend Zeiten, an denen ich losziehen kann, tausend verschiedene Lichteinfälle. Jedes mal, wenn ich mich auf mache, mit der Kamera in meiner Hand, der Ausrüstung auf meinem Rücken, den Hut gegen die Sonne auf meinem Kopf, die Augen offen, auf der Suche nach Schönheit, merke ich, wie unfassbares Glück ich habe, hier zu sein. In diesen Momenten bin ich überwältigt, stehe still in Wäldern, deren Boden eine einzige große Wiese ist, höre den verschiedenen Vogelarten bei ihrem Gesang zu und genieße das Hier und Jetzt.




Wie ich selber gerade merke, weckt die Hidden Farm eine philosophische Ader in mir, die bisher nur selten Ausdruck gefunden hat. Vielleicht kommt dies von den abendlichen Gesprächen mit Richard, dem Herrn der Hidden Farm, in denen wir über unsere Leben, unsere Erfahrungen, unsere Meinungen reden. Es ist jedes mal schade, wenn einer von uns sagt „Zeit, ins Bett zu gehen.“.



Ich glaube, ich werde viel von diesem Ort mitnehmen. Viel, worüber ich nachdenken werde, vieles, das meine Ansichten verändern wird. Ich weiß jetzt schon, dass ich mit Richard und Sally in Kontakt bleiben möchte und vielleicht eines Tages zurück kommen werde.


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